Die Einsatzwoche war ein Geschenk

Die Einsatzwoche war ein Geschenk

Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie konnte die Einsatzgruppe Swiss for Greece über Athen auf die griechische Insel Skyros reisen. Vom 3. bis 10. Oktober setzte die 12-köpfige Gruppe dort ihre geplanten Arbeiten um.

Dank der örtlichen Kontaktgruppe konnten die jungen Helfer*innen zügig ihre Aufgaben planen und in Aktion treten. Maler- und Gartenarbeiten, Computerinstallationen, medizinische Hilfsdienste, Verteilaktionen von Hilfsgütern und Spenden, Sozialeinsätzen und vieles mehr. Viele der Jugendlichen setzten ihre Talente und Professionalität ein, lernten sich aber auch in anderen Arbeitsfeldern neu kennen. Pascal, Mitglied bei Swiss for Greece, sagt: „Wir konnten durch das Streichen eines Wohnzimmers einem alten Mann eine riesige Freude machen. Das Lachen und diese Freude sind mein Highlight aus dieser Woche. Es motiviert mich auch nächstes Jahr wieder Ferien für dieses Projekt herzugeben.“

Integriert in den Einsatz waren auch drei Firmanden aus der Pfarrei Steckborn (F 17+). Sie konnten so hautnah erleben, dass Christsein nicht nur Worte sind, sondern auch Taten fordert. Die Stimmung in der Gruppe war toll. Das war auch von aussen spürbar. Vielen erschloss sich der Sinn dieses Projektes: Es entsteht eine Win-win-Situation, man hilft und wird beschenkt. „Es ist natürlich etwas ganz Anderes, als sich jede Woche zu treffen und einen Themenabend zu haben. Es ist ein Erlebnis, das man nicht mehr vergisst, und man lernt viel für sich und das eigene Leben“, sagt Giulia, Firmandin aus Steckborn.

In dieser Woche konnte Swiss for Greece auch weitere Bezugspersonen auf der Insel für eine Zusammenarbeit gewinnen. Das Netz wird grösser und auch die Anerkennung der geleisteten Arbeit. „Wir freuen uns, dass für alle klar ist: Dieses Projekt muss weiterleben. So können wir nun schon an die Planungen Skyros 2021 gehen“, ist sich das Einsatzteam einig. Dazu sind wiederum viele Aktionen und Sammlungen nötig. Von daher ist es wichtig, dass viele Pfarreien und Privatpersonen das Projekt mittragen.

Artikel der ForumKirche